Planen Sie nicht einen einzigen «Umzugspreis», sondern sechs Budgets: Transport, Übergangswohnen, neue Wohnung, Zoll und Fahrzeug, administrative Starts sowie Reserve. Die Summe muss bis zum tatsächlichen Eingang des ersten Schweizer Lohns verfügbar sein.
1. Wann wird das Geld gebraucht?
Bauen Sie eine Zahlungsachse vom letzten Monat im Herkunftsland bis zwei Monate nach Stellenantritt. Kaution und erste Miete sind oft vor dem Einzug fällig, die Umzugsfirma verlangt möglicherweise eine Anzahlung, und der erste Lohn kommt je nach Startdatum erst Wochen später.
Rechnen Sie mit einer Überschneidung alter und neuer Wohnkosten. Ein Plan ohne Übergangswohnung funktioniert nur, wenn Arbeitsbeginn, Schlüsselübergabe, Zollfahrt und Transport exakt zusammenpassen.
2. Wie vergleicht man Umzugsangebote?
Fordern Sie mehrere schriftliche Angebote mit derselben Inventarliste an. Entscheidend sind Volumen, Etagen, Lift, Distanz, Zollabwicklung, Parkbewilligung, Verpackung, Montage, Lagerung und Versicherung. Ein tiefer Grundpreis hilft nicht, wenn Leistungen später als Zuschlag erscheinen.
- Festpreis oder Aufwand,
- ausgeschlossene Gegenstände,
- Haftung und Versicherung,
- Zollabwicklung und Dokumente,
- Terminverschiebung und Storno.
Rechnen Sie Mietfahrzeug, Kilometer, Treibstoff, Maut, Übernachtung, Helfer, Material, Rückfahrt und Schadensrisiko zusammen.
3. Was kostet die Wohnung vor dem Einzug?
Zur ersten Monatsmiete kann eine Kaution von bis zu drei Monatszinsen kommen. Ergänzen Sie Zwischenunterkunft, Lagerraum, Reinigung, Möbel, Lampen, Küche, Internet und Versicherungen. Trennen Sie Notwendiges von Anschaffungen, die drei Monate warten können.
4. Wann ist Hausrat abgabenfrei?
Laut Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit kann Übersiedlungsgut abgabenfrei eingeführt werden, wenn Sie den Wohnsitz in die Schweiz verlegen, die Gegenstände mindestens sechs Monate persönlich benutzt haben und sie weiterverwenden. Benötigt werden unter anderem Inventarliste und Nachweise des Wohnsitzwechsels.
Spätere Teilsendungen müssen von Anfang an korrekt deklariert sein. ch.ch nennt zwei Jahre ab Wohnsitzverlegung für die abgabenfreie Einfuhr. Prüfen Sie vor der Fahrt die zuständige Warenzollstelle und Öffnungszeiten.
Zollunterlagen vor dem Transport klären
Geben Sie der Firma die vollständigen Dokumente rechtzeitig. Fehlende Listen oder ungeklärte Sondergüter verursachen Wartezeit, Zusatzfahrten und Kosten.
5. Welche Zusatzkosten verursacht ein Auto?
Ein Fahrzeug folgt eigenen Zoll- und Zulassungsprozessen. Budgetieren Sie mögliche Abgaben, technische Anpassungen, Prüfung, Fahrzeugausweis, Kontrollschilder und Schweizer Versicherung. Vergleichen Sie das Gesamtpaket mit Verkauf und Neukauf.
6. Welche laufenden Kosten starten sofort?
Bei rechtzeitiger Anmeldung ist die obligatorische Krankenversicherung rückwirkend ab Beginn der Versicherungspflicht geschuldet. Stellen Sie die Prämie ab dem ersten Monat zurück. Hinzu kommen Mobilität, Lebensmittel, Telefon, Internet, Strom und Kinderbetreuung.
7. Wie gross sollte die Reserve sein?
Decken Sie den gesamten Umzug und alle Fixkosten bis zum ersten sicheren Lohn. Ergänzen Sie einen Puffer für Terminverschiebung, höhere Kosten oder Rückreise. Bei Probezeit, einem Einkommen oder Familie sollte er grösser sein und nach Zahlung der Kaution verfügbar bleiben.
8. Ihre Umzugsrechnung
| Block | Erledigt, wenn … | Oft vergessen |
|---|---|---|
| Transport | Angebot inkl. Zuschläge | Parken und Lagerung |
| Übergang | Doppelmiete und Unterkunft | Verspäteter Schlüssel |
| Wohnung | Kaution, Miete, Einrichtung | Anschlüsse |
| Zoll und Auto | Verfahren geklärt | Zusatzfahrt |
| Reserve | Separat verfügbar | Für Möbel verplant |
Setzen Sie die Summe in den Gesamtkontext: Lohnt sich der Umzug bei Ihrem Vertrag, Haushalt und Risiko?
Ihre Umzugsentscheidung
Trägt Ihr Plan auch nach allen Startkosten?
Prüfen Sie Arbeit, Lohn, Wohnort, Haushalt und Puffer.
Offizielle Grundlagen
Quellen und Stand
Stand: 5. September 2026. Preise hängen vom individuellen Umzug ab.
